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Geiger Michael Barenboim verzaubert den Pfalzbau (17.12.2016)

Elftes Weihnachtskonzert der Ludwigshafener BürgerStiftung

Ludwigshafen: Ein Weihnachtskonzert der Superlative erlebten die rund 800 Besucher im Pfalzbau. Die BürgerStiftung Ludwigshafen sorgte mit ihrem elften Benefiz-Weihnachtskonzert für besondere Lebensfreude, präsentiert von dem Violin-Virtuosen Michael Barenboim und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Leitung des Dirigenten Hubert Soudant. 

Auf dem Programm standen Werke des weltbekannten russischen Komponisten Peter Iljitsch Tschaikowski, der von 1840 bis 1893 lebte. „Es war ein großer Erfolg. Ehrenamtliche Bürger tragen und realisieren Projekte der BürgerStiftung. Wir wollen die Stiftung bekannter machen und werben für Mitmacher und Stifter“, sagte Günther Dhom, Vorstandssprecher der BürgerStiftung. 

Höhepunkt des Abends war die Aufführung des Konzerts für Violine und Orchester D-Dur, Opus 35. Nach einem Nervenzusammenbruch arbeitete Tschaikowski am Genfer See wie im Rausch an dem einzigen Violinkonzert und drückte damit pure Lebensfreude aus. Die Wiener Philharmoniker sorgten 1881 für die Uraufführung. 

Mit Bravur meisterte der Sohn des berühmten Dirigenten Daniel Barenboim und der Pianistin Jelena Baschkirowa die technischen Anforderungen des Konzerts. Dabei entlockte der Virtuose den vier Saiten seiner Stradivari zarte Töne und zauberte ein Klangerlebnis der besonderen Art in den Pfalzbau. Das Publikum war so begeistert, dass es noch mitten im Konzert klatschte. 

„Lebe in der Musik“
Dirigent und Barenboim lächelten einander zu und verwehrten dem Publikum seine Freude nicht. Und auch Hubert Soudant, Chefdirigent des Tokyo Symphony Orchestra, erfreute sich an dem Können des jungen Musikers. Bravorufe und viel Applaus gab es für das emotionale Violinkonzert. Sicher hätte auch Tschaikowsky an dem Geiger seine Freude gehabt. „Mit fünf Jahren habe ich Klavier gespielt, seit ich sieben Jahre alt war, spiele ich Geige. Ich lebe mit der Musik und in der Musik.“, so der 31-jährige Barenboim im Gespräch mit dieser Zeitung. Aber auch die Musiker der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz bewiesen ihr Können beim Slawischen Marsch b-Moll, Opus 31, und der fünften Symphonie e-Moll, Opus 64 von Tschaikowski. Der Komponist brachte das Werk im Jahr 1888 in St. Petersburg zur Uraufführung. Die vier Sätze durchzieht ein gemeinsames Thema, das Schicksalsmotiv, daher spricht man auch von der Schicksals-Symphonie. 

Der Dirigent steckte das Orchester mit seiner Spielfreude an und brachte es zu Höchstleistungen. Besonders schön waren die Modulationen des mit dem Echo-Klassik 2014 ausgezeichneten Orchesters. Mit Bravorufen und lang anhaltendem Applaus dankten die Besucher für das fast dreistündige Konzert.
„Es hat uns sehr gut gefallen. Michael Barenboim hat uns beeindruckt. Bei einem Neujahrskonzert haben wir seinen Vater Daniel Barenboim erlebt und nun heute seinen Sohn“, meinten Helga (72) und Ernst-Dieter Herr (73) aus Kaiserslautern. „Ein besonders gut gelungenes Konzert. Ich bin fasziniert“, befand auch Elke Faulmüller (73) aus Ludwigshafen. 

von Christina Jost-Mallrich

Mannheimer Morgen,  Kultur


17.01.17


buergerstiftung@bs-lu.de
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